Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers

Gesprächspsychotherapie kann für Erwachsene, im Einzel- und Gruppensetting, zur Paar- und Familientherapie eingesetzt werden.

Gerade in der heutigen Zeit haben viele Menschen das Gefühl, funktionieren zu müssen. Gefühle wie Wut, Aggression oder Trauer, die sich daraufhin entwickeln, werden oft nicht mehr wahrgenommen oder verdrängt. So kann ein Leidensdruck entstehen, der sich nach einiger Zeit in Form von Burnout-Syndromen oder Depressionen, Ängsten und Phobien äussert.

Ziel einer  Gesprächstherapie ist daher in erster Linie den Klienten dabei zu unterstützen wahrzunehmen und zu akzeptieren was ist. "Selbst"-Bewusstsein" zu entwickeln. Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen und dazu zu stehen, auch zu Trauer, Aggression, Wut und ähnlichen  Emotionen.

Jeder Mensch entwickelt im laufe seines Lebens eine Vorstellung von dem, was er ist und wie er auf die Umwelt wirkt (Selbstkonzept). Wenn durch verschiedenste Reaktionen anderer Menschen dieses Selbstkonzept wankt, geraten manche Menschen in einen inneren Konflikt. Die Erfahrungen die der Klient in der Gesprächstherapie macht, bedingungslos, vom Therapeuten angenommen zu werden mit allen Stärken und Schwächen, ohne Wertung, einfach in seiner Gesamtheit als Mensch, hilft den Heilungsprozess in Gang zu bringen und stellt Hilfe zur Selbsthilfe dar.